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Leiden

Die Architekturbilder-Sammlung der Leidener Universität

Im Fachbereich Architekturgeschichte der Leidener Universität ist im Laufe der Zeit eine umfangreiche und fachspezifische Sammlung von Fotografien und Dias entstanden. Diese Architektursammlung ist als Teil der allgemeinen Sammlung des Kupferstichkabinetts und des Instituts für Kunstgeschichte zu verstehen, trägt aber aufgrund der Tatsache, dass Bilder sowohl von Gebäuden der alten westlichen Welt als auch der anderen Weltregionen enthalten sind, zugleich sehr eigene Züge. Es wurde seit langem bedauert, dass diese große Sammlung, die aus fast 30.000 einzigartigen Objekten besteht, den Kollegen und Studenten der Universität bisher nicht in zufriedenstellendem Maße zur Verfügung gestanden hatte. Daher wurde die Gelegenheit, die Dias im Rahmen des DECA-Projekts zu digitalisieren und mit Hilfe moderner digitaler Technik verfügbar zu machen, sehr gerne wahrgenommen.
Nach der Fertigstellung wird eine relativ große Gruppe von Benutzern Zugang zu den wichtigsten Teilen der vielfältigen Sammlung haben, so dass die empfindlichen und an Qualität verlierenden Dias sowie die Kataloge nicht mehr benutzt werden müssen. Stattdessen werden ihre digitalen Nachfolger von hoher Qualität verwendet. Die digitalen Inhalte der Bilder werden in einer komplexen Datenbank gespeichert und über ein Leidener Intranet, das speziell für Forschung und Lehre entwickelt wurde, sowie über das Internet, wo die Sammlung mit denen der Projektpartner zusammengeführt wird, verfügbar gemacht.
Professor Dr. A.J.J. Mekking ist als Leiter für die Betreuung und Koordination des Leidener Teilprojekts, „Partner 4, NL“, zuständig. Drs. J.W. Veerman, ehemaliger Student der Leidener Universität und freier Bau- und Architekturhistoriker, der Erfahrungen u.a. mit der Digitalisierung von Bildern und Datenbanken besitzt, wurde mit der täglichen Aktualisierung beauftragt. Experten der Philosophischen Fakultät und des Instituts für Kunstgeschichte an der Leidener Universität stehen als Fachberater zu spezifischen Themen zur Verfügung.

Weitere Informationen über die Leidener Universität: http://www.leidenuniv.nl/
und das Institut für Kunstgeschichte: http://www.kunstgeschiedenis.leidenuniv.nl/




Das Projekt wurde mit Unterstützung durch das Programm Kultur 2000 der Europäischen Union realisiert